Angststörung

Das natürlichste Warnsystem eines Menschen sind Angst und Furcht. Bei einer realen oder erwarteten Bedrohung diesen sie der Selbsterhaltung des Menschen. Angst ist ein Gefühl, das unseren Vorfahren das Überleben sicherte. Angst ist aber nicht nur ein archaisches Überbleibsel der Evolution. Im Gegenteil, das Gefühl erfüllt nach wie vor eine schützende Funktion. Angst hat in vielen Bereichen durchaus eine nützliche Funktion. Sie macht uns wach, bereit, durch Kampf oder Flucht die Gefahr abzuwenden.

Zunehmend mehr Menschen entwickeln panische Angst vor und in Situationen, die objektiv gar nicht gefährlich sind. Sie erleben dabei Veränderungen am Körper, im Denken und Verhalten wie starke Unruhe, Herzrasen, Atembeschwerden, Schwindelgefühle, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Angst vor Kontrollverlust, etc. Solche unbegründete Ängste können auch phasenweise oder anhaltend das Gefühl, schwer krank zu sein, vermitteln. Als Strategie zur Vermeidung beginnen viele Betroffene daher, Angst auslösenden Situationen aus dem Weg zu gehen, was allerdings erst recht zu einem Kreislauf von Angst vor der Angst führt und das soziale Leben oft immer mehr einschränkt.

Beispiele:

  • Generalisierte Angststörung

  • Phobie

  • Panikstörung

  • Posttraumatische Belastungsstörung